Versteckter Rassismus: Schulalltag von Romakindern in Griechenland

19.05.08, 11:14:21 by NaSowas

Von geschätzten acht bis 12 Millionen Zigeunern leben die meisten in Südosteuropa - unter miserablen Lebensbedingungen. Besonders hart trifft es die Kinder. Sie haben absolut keine Zukunftsperspektiven. In Thessaloniki (Griechenland) gründete man 1974 die Interkulturelle Voksschule von Dendropotamos. Die Namensgebung suggeriert: Hier findet ein kultureller Austausch statt. In Wahrheit ist Dendropotamos ein Roma-Ghetto und die Volksschule ein Feigenblatt. Der Besuch der Redaktion von NaSowas offenbart: Die Kinder können nicht lesen und schreiben und schaffen nicht einmal den elementaren Schulabschluss. Diskriminierung, Ausgrenzung, versteckter Rassismus, das sind die Gründe, sagt einer der Lehrer. Reinhören.

Die Musik zu diesem Podcast stammt von der ungarischen Roma-Band "Romano Drom" (www.romanodrom.com). Und hier die Playlist (Reihenfolge entspricht derjenigen im Beitrag):

1. Ande Lindri (CD Ande Lindri)
2. Huláv tu séj (CD Détá Devla)
3. Kánák Rátyi (CD Ando Foro)



Multikulti ist unerwünscht: Der Schulalltag in Griechenland ist für Romakinder alles andere als einfach. Nicht nur in der Interkulturellen Schule von Dendropotamos (Thessaloniki), auch in allen anderen Schulen wird die griechische Nation hochgehalten. Von Integration keine Spur. (Foto: et)

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  1. Anonym sagt:

    nicht nur roma werden in gr diskriminiert.mein sohn ist deutsch/grieche und wird an der schule scheiss deutscher und hitler
    beschimpft.und das mit 11 jahren.

  2. michael rotty sagt:

    Warum sagt/schreibt ihr nicht das fast jedes Haus dort Heroin dealer sind! Sie fahren alle Luxus autos (die dealer) und das sind nicht wenige! Ihr redet hier von zigeunern, ihr habt doch keine ahnung! Ein freund von mir wurde mal von welchen über nacht eingeladen zu bleiben, was er auch machte. Da hat sich der enkel von der Oma einen blasen lassen und der Cousen hat seine cousiene flach gelegt. Wir reden hir von massiven inzuchtlerei und der sex fängt sowieso so früh wie möglich statt.

  3. Anonym sagt:

    Ihr solltet auch erzählen was diese leute in Diawata gemacht haben! Im grossen Stil Heroin verkauft, das haben sie! Genau so in Evosmos und Kordellio, immer noch. Ich bin selber ein abhängiger und ich finde sowas absurd. Klar finde ich es dort schlim, sie profitieren aber massiv dadurch, den wie gesagt dort ist der grösste Drogen umschlagplatz von saloniki. Wenn die Dealer nich gelder an ihre politischen vertreter abliefern würden, wäre schon längst ihr leben zur hölle geworden. Es gibt genug nicht-zigeuner, die genau so misserabel leben müssen. Die werden nich erwähnt. Macht nicht so wie wenn griechenland die Schweiz wäre, oder Nazi deutschland. Fraft sie doch mal selber zu welchem land sie sich zugehörig fühlen, da wird es alles mögliche für Länder geben und am wenigsten Griechenland.

  4. Eva Fuchs sagt:

    Nasowas, ich bin mit den Kommentaren überhaupt nicht einverstanden. Man liest dort, wie ein Abhängiger über die Dealer schreibt. Die bösen Roma-Dealer profitieren von den Abhängigen, das ist klar. Der Abhängige hat sein Leben nicht in der Hand, weil er abhängig ist, er ist auf Hilfe angewiesen. Diese soll er, wo und wann es geht, angeboten bekommen. Das gilt aber doch auch für Roma-Menschen oder ganz egal welche Menschen. In den dargestellten Verhältnissen des Radiobeitrags verdienen sie Hilfe , gerade weil sie nun einmal in den schwarzen Verhälnissen stecken und damit selbst keine weiße Weste haben. Da gibt es schlechte Menschen in schlechten Verhältnissen und man regt sich darüber auf. Tolle Kommentare!
    Klar ist Griechenland nicht die Schweiz, ein Roma fühlt sich keinem Land zugehörig, schätze ich mal, aber sie verdienen trotzdem Hilfe oder vielleicht zuerst einmal Aufmerksamkeit und Hinsehen. Denkt man selbst darüber nach, welchen Pass man hat, wenn man hilft? Ich finde man sollte mehr Energie aufwenden, um Argumente zu finden, warum man hilft, als um Argumente zu finden, warum nicht. Die Frage der Nationalität sollte da gar keine Rolle spielen.

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